Maximilian Würz aus Freiburg hat Thailand dagegen bewusst als Studienort ausgewählt – wenn auch nicht so sofort. „Ich hatte mich auch an deutschen Universitäten beworben und Zusagen erhalten, doch ich wollte in eine große Stadt. Eines Nachts kam mir die Idee mit Bangkok“, sagt der 21-Jährige. Das Land kannte er bereits von einer Urlaubsreise. Bevor er sich für den Studiengang Bachelor of Business Administration am IIS entschieden hat, flog er vorab einmal in die thailändische Hauptstadt, um die Universität kennen zu lernen. Neueste Technik in den Räumen und überschaubare Kursgrößen mit 30 bis 50 Studenten haben ihm zugesagt. Die Anerkennung des Studiums in Deutschland spielte ebenso eine wichtige Rolle. Auch wenn er anfangs nicht wusste, ob er wirklich am IIS graduieren möchte, fiel diese Entscheidung schnell. „Hier kann ich schon in zweieinhalb Jahren fertig werden.“
Das Besondere für ihn ist die multikulturelle Umgebung. „Man lernt Menschen aus fast jedem Land kennen.“ Doch das Leben in Bangkok erfordert auch die Bereitschaft, sich selbst zu ändern: „Man muss in bestimmten Punkten von der deutschen Mentalität wegkommen“, sagt er. So sollte man beispielsweise nicht immer nur nach dem Warum fragen.
Auch Hannah Kreeb hatte bereits auf einer Reise Einblicke in die thailändische Kultur gewonnen, bevor sie zusammen mit ihrem Freund für ein Semester nach Bangkok kam. Die 22-jährige Freiburgerin hat den Aufenthalt genutzt, um ihre Thai-Kenntnisse zu intensivieren. „Die interkulturellen Beziehungen stehen für mich im Vordergrund“, sagt sie. Außerdem reisen ihr Freund und sie gerne. „Thailand liegt günstig. Von hier kann man zum Beispiel schnell nach Vietnam, Laos, Kambodscha.“
(Quelle: Siam heute, Ausgabe 2/2009, April-Juni 2009. Bilder: Bolte. Ein herzliches Danke für die Genehmigung zur Veröffentlichung!)
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Maximilian Würz wird in Bangkok graduieren, während Hannah Kreeb den Auslandsaufenthalt auf ein Semester beschränkt hat.
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